Differenzierung findet bei uns wie an allen Schulen auf zwei Weisen statt. Hierbei ist zwischen der äußeren Differenzierung und der inneren Differenzierung (Binnendifferenzierung) zu unterschieden.

Äußere Differenzieung

Im deutschen (hessischen) Schulsystem findet die äußere Differenzierung durch die Einteilung in Haupt-, Realschulen und Gymnasien vorerst statt.

Diese äußere Differenzierung erfahren unsere Schülerinnen und Schüler im Übergang der Jahrgangsstufe 4 nach 5 durch die Empfehlung der Grundschulen und der Entscheidung/Wahl der weiterführenden Schule, also mit der Anmeldung und Einschulung an unserer Schule. Dank unseres Schulprofils mit der Förderstufe ( 5. und 6. Jahrgangsstufe) sowie den Kombi-Klassen (7. und 8. Jahrgangsstufe) erfahren unsere Schülerinnen und Schüler sehr weiche Übergänge einer äußeren Differenzierung zwischen den Eignungs-, Kurs- und Schulformen. Dies ermöglicht und garantiert eine vereinfachte Durchlässigkeit.

Kurz vor den schulformsperizifschen Abschlüssen erfolgt dann nach der 8. Jahrgangsstufe eine äußere Differenzierung zwischen der Haupt- und Realschule, um unsere Schülerinnen und Schüler zielgerichtet und erfolgreich auf die jeweils angestrebten und den individuellen Fähigkeiten/Fertigkeiten entsprechenden Abschlüsse vorzubereiten.

Binnendifferenzierung

Aufgrund unseres besonderen Schulprofils und der inklusiven Beschulung findet ebenfalls eine Differenzierung in Erweiterungs- und Grundkursen statt, also innerhalb der einzelnen Kurse und Fachunterrichte. Diese innere Differenzierung ist heutzutage ein Standard, um der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Ansatzpunkte sind Differenzierungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Aufgabenformate und -stellungen (qualitative Differenzierung), Arbeitsumfang (quantitative Differenzierung), Methoden, Selbstorgansiertes Lernen uvm.