Sport- und Schwimmunterricht

REGELN FüR DEN SPORT- UND SCHWIMMUNTERRICHT

entsprechend den Vorgaben des Sicherheitserlasses der Schule an der Wascherde.

(Stand 28. August 2015)

  1. Sportkleidung, Schmuck, Haare, Brille
    • Sportkleidung muss Bewegungsfreiheit bieten und trotzdem körpernah anliegen, um sie als Unfallquelle auszuschließen und Hilfestellungen nicht zu erschweren. Sportkleidung muss an das Wetter und die Sportart angepasst sein (möglichst hochgeschlossene Sportshirts).
    • Schwimmkleidung:
      - für Mädchen: Badeanzug, Sportbikini, Burkini
      - für Jungen: kurze Badehose/-short;
    • Es müssen geeignete Sportschuhe (helle oder abriebfester Sohle) getragen werden, Straßenschuhe, auch Turnschuhe, die als Straßenschuhe benutzt werden, dürfen nicht verwendet werden.
    • wird das Sportzeug vergessen oder ist es unvollständig, ist eine Teilnahme am Sportunterricht nicht möglich. Keine aktive Teilnahme – kein Leistungsnachweis. Wer drei Mal die Sportsachen vergessen hat, bekommt eine Mitteilung an die Erziehungsberechtigten.
    • Lange Haare müssen zusammengebunden werden.
    • Schmuckgegenstände müssen vor dem Unterricht abgelegt werden. Piercings und Ohrringe müssen abgelegt oder abgeklebt werden (Sport-Tape).
    • Laut Sicherheitserlass wird Brillenträgern das Tragen von Sportbrillen, Brillen mit Kunststoffgläsern oder Kontaktlinsen vorgeschrieben.
    • Wasch- oder Duschutensilien sind mitzubringen und auch zu benutzen.
    • Deo Sprays dürfen in Waschräumen dosiert benutzt werden.
  1. Befreiung vom Sport- und Schwimmunterricht
    • Laut Schulgesetz ist die Teilnahme am Sport- und Schwimmunterricht für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
    • Die Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sportunterricht teilnehmen, sind grundsätzlich zur Anwesenheit im Sportunterricht verpflichtet.
    • Entschuldigungen bei Krankheit oder Verletzungen sind zur jeweiligen Sportstunde schriftlich, mit Datum, vorzulegen. Wird eine Entschuldigung vergessen, so ist sie spätestens in der darauf folgenden Sportstunde nachzureichen. Liegt sie auch dann nicht vor, wird die Sportstunde mit „ungenügend“ (6) bewertet.
    • Bei längerfristiger Erkrankung muss ein ärztliches Attest vorliegen. Hierzu ein Auszug aus dem Hessischen Schulgesetz:
      Eine gänzliche oder teilweise Freistellung vom Schulsport kann nur aus gesundheitlichen Gründen bei Vorlage eines ärztlichen Attests und auf Antrag der Eltern oder der volljährigen Schülerin oder des volljährigen Schülers erfolgen. Die Entscheidung trifft bei einem Zeitraum von bis zu vier Wochen die Sportlehrkraft im Benehmen mit der Klassenlehrkraft oder der Tutorin oder dem Tutor. Bei einer Freistellung von mehr als vier Wochen trifft die Entscheidung die Schulleiterin oder der Schulleiter. Wird der Zeitraum von drei Monaten überschritten, bedarf es für die Entscheidung der Vorlage eines amtsärztlichen Attests, es sei denn, es liegen offensichtliche und für die Sportlehrkraft erkennbare Verletzungen vor. Bei einer gänzlichen oder teilweisen Freistellung über ein Jahr hinaus ist nach einem Jahr ein neues amtsärztliches Attest vorzulegen. Wenn es der Freistellungsgrund zulässt, soll die Schülerin oder der Schüler während des Sportunterrichts anwesend sein, um sporttheoretischen Unterrichtsinhalten zu folgen und ausgewählte Aufgaben zu übernehmen.
      (Hess. Schulgesetz, I, § 3 Abs. 3)
    • Arzttermine sind grundsätzlich in die unterrichtsfreie Zeit zu legen.
    • Während der Menstruation nehmen Schülerinnen im Rahmen ihres Befindens am Sportunterricht teil (Sportliche Bewegung kann in vielen Fällen sogar Menstruationsbeschwerden lindern, denn sie fördert die Durchblutung, löst Verkrampfungen der Muskulatur und entspannt).
  1. Wertsachen
    • Die Schule und die Sportlehrkraft übernehmen keine Haftung bei Verlust von Wertsachen. Im eigenen Interesse ist von einem Mitbringen von Wertsachen abzusehen.
  1. Beurteilungskriterien
    • sportmotorische Leistungsfähigkeit (mess- und wertbare Daten)
    • Lernverhalten (Leistungsbereitschaft, Selbständigkeit)
    • Sozialverhalten (Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Fairness)
    • Um beurteilt werden zu können, muss eine Schülerin/ein Schüler mindestens zu 50 % am Sport- oder Schwimmunterricht teilgenommen haben.
    • Auch eine Sportnote ist versetzungsrelevant!